Airless-Spritzen: Was ist das und wann lohnt es sich?

Airless-Spritzen

Was ist eine Airless-Spritztechnik? 

 


Die Airless-Spritztechnik  ist ein modernes Verfahren, bei dem Farbe oder Lack mit hohem Druck, aber ganz ohne Luft, durch eine feine Düse auf die Oberfläche aufgetragen wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Spritzsystemen kommt kein zusätzlicher Luftstrom zum Einsatz. Das Resultat ist ein sehr feiner, gleichmäßiger Farbauftrag – ganz ohne Pinselstriche oder Rollerspuren.

Mit dem Airless-Gerät  lassen sich große Flächen wie Wände, Decken und Fassaden viel schneller und oft auch gleichmäßiger beschichten als mit herkömmlicher Malertechnik.

 


 

Wie funktioniert die Airless-Technik? 


Im Airless-Gerät wird die Farbe durch eine leistungsstarke Pumpe auf Drücke zwischen 150 und 250 Bar gebracht. Durch diesen hohen Druck wird die Farbe durch eine spezielle Düse fein zerstäubt und als Sprühstrahl auf die Fläche gebracht.

 

  • Keine zusätzliche Luft – kein Sprühnebel, weniger Verschmutzung.

  • Sehr gleichmäßiges Spritzbild, keine Streifen oder Ansätze.

  • Für nahezu alle Wandfarben, Lacke und Lasuren geeignet.

 

Typische Anwendungsbereiche 

 

  • Großflächige Wandanstriche  und Deckenanstriche 

  • Neubauten, Hallen, Lagerflächen

  • Fassadenarbeiten

  • Schnelle Renovierungen in bewohnten Räumen (geringe Trockenzeit)

 


 

Vergleich: Airless-Technik vs. herkömmliche Methoden 

Kriterium Airless-Spritzen Rolle/Pinsel
Arbeitsgeschwindigkeit Sehr hoch (50–100 m²/h) Mittel (10–30 m²/h)
Oberflächenqualität Streifenfrei, sehr gleichmäßig Kann zu Ansätzen, Streifen führen
Materialverbrauch Etwas höher Effizient, weniger Overspray
Für große Flächen Ideal Weniger effizient
Für kleine Flächen/Kanten Weniger geeignet Ideal
Kosten (Wuppertal, 100 m²) 350–500 € (inkl. Gerät/Miete) 250–400 €

Vorteile der Airless-Pistole im Überblick 

 

  • Sehr schnelles Arbeiten – ideal für große Projekte und kurze Renovierungszeiten

  • Perfekt glattes Ergebnis ohne Pinselstriche

  • Geeignet für verschiedenste Farben und Lacke

  • Auch schwierige Untergründe (z.B. Rauputz) werden gleichmäßig beschichtet

 


 

Wann lohnt sich der Einsatz der Airless-Technik? 

 

  • Bei Renovierungen oder Neubauten mit großen, freien Flächen

  • Bei Projekten, bei denen eine extrem glatte Oberfläche gewünscht ist

  • Bei Termindruck (z.B. kurzfristige Fertigstellung von Mietwohnungen)

  • Für professionelle Malerbetriebe und ambitionierte Heimwerker mit Erfahrung

Für sehr kleine Räume, Ecken, Kanten oder punktuelle Ausbesserungen bleibt der klassische Farbroller  oder Pinsel oft praktischer und sparsamer.

 


 

Nachteile und Herausforderungen 

 

  • Höhere Anschaffungskosten für Gerät/Miete

  • Aufwändigere Abdeckung des Raumes (hoher Spritzradius)

  • Nicht optimal für sehr kleine Flächen oder filigrane Arbeiten

  • Mehr Erfahrung nötig als beim Streichen mit Roller/Pinsel

  • Reinigung des Geräts ist zeitintensiver

 

Profi-Tipp: Ungeübte sollten die Airless-Technik zunächst an einer kleinen Fläche testen, bevor sie ganze Räume beschichten!

 


 

Kosten: Selbst spritzen oder Profi beauftragen? 

Leistung Selbst (Miete/Material) Fachbetrieb (Wuppertal, 100 m²)
Gerätemiete/Tag 40–60 € inklusive
Farbe/Lack 80–150 € inklusive
Arbeitszeit 2–4 Stunden 1–2 Stunden
Gesamtkosten ca. 120–210 € 350–500 €

Fazit: Wann ist Airless die beste Wahl? 


Die Airless-Spritztechnik ist unschlagbar, wenn es schnell gehen und das Ergebnis perfekt sein soll. Besonders für große Flächen  und anspruchsvolle Oberflächen ist sie heute Standard im modernen Malerhandwerk. Bei kleinen Reparaturen oder schwer zugänglichen Stellen bleiben jedoch Rolle und Pinsel unersetzlich.

 


 

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